Tradition und eigene Magie
Was überliefert ist und was daraus entsteht
VoodoOkieh steht in Verbindung mit den alten Wegen, ist aber keine Nachbildung einer bestehenden Tradition.
Für mich ist es wichtig, zwischen überliefertem Wissen und meiner eigenen magischen Entwicklung zu unterscheiden.
Was aus den verschiedenen Traditionen bekannt ist, verdient Respekt und sollte auch als das benannt werden, was es ist.
Gleichzeitig kann das Wissen, das mich auf meinem Weg erreicht, neue Impulse in meiner eigenen Magie auslösen.
Überlieferung
Die alten Wege tragen Wissen in sich, das über Generationen weitergegeben wurde.
Dazu gehören Vorstellungen, Symbole, Geschichten, spirituelle Wesenheiten, Energien und Formen der magischen Arbeit.
Ich betrachte dieses Wissen als Wurzeln und Inspiration, nicht als ein festes Regelwerk für VoodoOkieh.
Meine eigene Magie
Meine Magie entsteht aus meiner eigenen Wahrnehmung und Erfahrung.
Sie verbindet sich mit den Loa, den Ahnen und den Energien der alten Wege. Aus dieser Verbindung kann etwas entstehen, das vorher nicht festgelegt war.
Das ist der Raum von VoodoOkieh.
Es geht nicht darum, etwas Altes unverändert zu wiederholen.
Es geht darum, die eigenen Erfahrungen damit zu verbinden und daraus einen eigenen Weg entstehen zu lassen.
Die Grenze zwischen Tradition und VoodoOkieh
Ich möchte deshalb deutlich machen:
Was einer Tradition angehört, bleibt Teil dieser Tradition.
Was aus meiner eigenen Entwicklung entstanden ist, gehört zu VoodoOkieh.
Diese Unterscheidung ist für mich ein Zeichen von Respekt gegenüber den alten Wegen und gleichzeitig die Grundlage für die Freiheit meiner eigenen Magie.
Ich übernehme nicht die alten Wege.
Ich lasse mich von ihnen berühren und entwickle daraus meinen eigenen Weg.